Amsterdam

Wochenende ist Kinozeit und deswegen war ich Donnerstag Abend im UCI Duisburg und habe mir „Amsterdam“ angesehen. Die Idee war sehr spontan, nachdem ich vorige Tage erstmals einen Trailer gesehen habe.

Der Film ist… ich sag mal schwierig zu lieben gewesen. Also für mich. Das fing damit an, dass die Synchronstimme von Christian Bale offensichtlich David Nathan ist. Den ich als Hörbuch-Junkie natürlich mit völlig anderen Geschichten und Charakteren verbinde und bisher hatte ich alle Bale-Filme in OV gesehen. Und die Handlung… ich sag mal die erste halbe Stunde habe ich mehrfach überlegt, ob ich mir das wirklich mehr als 2 Stunden antun will.

Aber… kurz nach den ersten 30 Minuten waren die gut 2 1/4 Stunde rum. Wie das geht?

Nun, der Film macht es einem wirklich nicht leicht, ihn zu mögen. Ist es der Humor? Die übersetzten Dialoge? Die wirr wirkende Story? Ich weiß es nicht. Aber irgendwie ist man irgendwann drin und spätestens mit dem Auftritt von Robert De Niro ist man in der Geschichte verfangen und möchte dann doch wissen, wie diese absurde Geschichte weitergeht – die laut Intro zum größten Teil wirklich so passiert sein soll.

Am Ende bleibt ein irritierender Eindruck: Der Film war am Ende sehr viel besser als am Anfang und hat mir tatsächlich gefallen. Die Frage ist aber, ob man wirklich aus dem Arzt einen Doktor House – Clon machen musste und ob die teilweise schon sehr an Slapstick erinnernden Einlagen sein mussten und warum die damals noch wesentlich stärker ausgeprägten rassistischen Elemente der US-Geschichte so… weichgewaschen wirken.

Würde ich Euch den Film empfehlen?

Ja. Aber nur, wenn Ihr auch schwierige Filme mögt. Sonst habt Ihr keinen Spaß.

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