Feuerkind (Firestarter) – Stephen King

Es mag kaum zu Glauben sein, aber ich hatte tatsächlich die Zeit mal wieder ein Buch zu konsumieren. Und da ich ja immer noch meine Re-Read-Phase bei King habe, wurde es das nächste Buch von ihm: Feuerkind.

‚You’re a firestarter honey….just one big zippo lighter‘

A year ago, he was an upstanding instructor of English at Harrison State College. Now Andy is on the run with his daughter. A pigtailed girl named Charlie. A girl with an unimaginably terrifying gift.

A gift which could be useful to corrupt authorities. Soon Charlie will be caught up in the menace of a fateful drug experiment and a sinister government ploy . . .

Die Geschichte wirft uns mitten hinein, denn wir lernen Andy und Charlie auf der Flucht kennen. Auf der Flucht vor einer geheimen Behörde, von der nur der Name „The Shop“ bekannt ist. Wir lernen auf den folgenden Seiten eine Geschichte um Andy und seine Frau kennen, die sich durch Zufall an der Uni trafen und deren Weg über einen scheinbar harmlosen Test eines Medikaments zu zwei Menschen machte, auf die der Geheimdienst ein genaues Auge geworfen hat. Bis klar wird, welches Potential in Charlie, dem Kind der Beiden, steckt.

King wäre nicht King, wenn die Geschichte sich nicht langsam entwickeln würde. Und man schon recht zeitig das Gefühl hat, dass das alles nur auf eine „Lösung“ hinauslaufen kann und das das mit dem Happy End so eine Sache werden könnte.

Besonders spannend finde ich dabei, wie es King gelingt die Gedanken der kleinen Charlie zu beschreiben. Zu jung um zu verstehen, was um sie herum passiert und alt genug um zu wissen, in welcher Gefahr sie schwebt. Das Character-Building gelingt hier sehr viel besser als z. B. in Carrie, wobei wir die Ähnlichkeit der Namen und den Hang zu jungen Frauen mit übersinnlichen Fähigkeiten geflissentlich übersehen wollen 😉

Insgesamt gefällt das Buch vor allem durch die vermittelte Hilflosigkeit der Protagonisten gegenüber einem scheinbar übermächtigen Staat – zumindest bis zum Showdown, über den ich hier aber nicht zu viel verraten möchte 🙂

Fazit: Ein spannendes Buch, dass mir sehr gefällt. Und in dem es keine Monster braucht. Außer vielleicht uns. Dem Menschen.

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