Resident Evil: Welcome to Raccoon City

Wochenende ist Kinozeit und deswegen war ich gestern mit meinem Horror-Kino-Buddy im Kino und habe einen Kinofilm gesehen: Resident Evil: Welcome to Raccoon City

Ich mach es kurz: Gut, dass er so kurz war.

Nach nur 30 Minuten Werbung begannen 147 Minuten Film, von denen man sich wünschte, sie wären weniger. Oder kürzer. Oder auch gar nicht da.

Denn der Film ist vor allem eines: gähnend langweilig.

Es gibt nichts, was an diesem Film positiv auffällt: Offensichtlich war man der Meinung, dass Horror nur im Dunkeln geht. Und man sich ansonsten nicht so viel Mühe geben braucht. Das merkt man vor allem an den Dialogen, die dermaßen grenzdebil versuchen, eine Hintergrundstory zu vermitteln, die einfach nicht funktioniert. Man merkt es auch an den Charakteren, die immer wenn sie die Wahl haben zwischen einer Alternative, die den Tod bedeutet und einer anderen, gar nicht erst fragen, was die andere Alternative ist.

Und besonders brutal sind die Logikfehler. Team A nimmt einen Hubschrauber. Fliegt von der Polizeiwache über schier endlose Wälder und erreicht die Villa des Bösen. Team B geht über die Straße, in ein Haus, fährt mit dem Aufzug ein paar Meter runter, läuft einen Gang entlang und ist ebenfalls in der gleichen Villa. Ah ja.

Und auch das ganze Drumherum ist einfach so furchtbar schlecht, dass man nur hoffen kann, dass das Ziel war, einen so trashigen Film zu machen, dass ihn sich zumindest die Trash Pandas gerne ansehen – ist doch immerhin die Stadt nach ihnen benannt.

Es ist unglaublich, dass nach 20 Jahren(!) Resident Evil Kino immer noch der Erste der mit Abstand beste aller RE-Filme ist:

Und meine Bitte wäre: Schaut Euch den an. Geht nicht ins Kino. Wirklich nicht. Es lohnt nicht.

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