Gunpowder Milkshake

Wochenende ist Kino-Zeit und da das Wochenende drohte, war ich gestern im Kino und habe mir „Gunpowder Milkshake“ mit Karen Gillan  angesehen.

Der Film stand unter keinem Stern. Zu erst war im Kino das Bild viel zu Dunkel – und das Personal hatte keine Lust, sich darum zu kümmern. Das zweite Problem war, dass man mir als zahlendem Kunden fast 30(!) Minuten Werbung zugemutet hat. Wobei, eigentlich waren das gute 30 Minuten.

Denn nach weiteren 30 Minuten Film habe ich das Kino verlassen. Und das passiert ausgesprochen selten. Und so stellt sich die Frage: Warum hier?

Das Erste war, dass der Film zu dunkel war. Na ja, nicht seine Schuld. Seine Schuld war aber die Synchro und wie schlecht war die bitte? 5 Minuten Dialoge und du spürst, wie dein Hirn aus den Ohren tropft. Und dann machen die aus einem wütenden „Fuck me!“ ein „ach fick mich“? Srsly?

Das Dritte war dann der Film und seine (Nicht-)Handlung. Ich kann nur annehmen, dass nach einer Nacht mit viel Drogen und Alkohol jemand beschlossen hat, einen John Wick mit einer Kill Bill zu kreuzen.

Ich weiß nicht ob der Film witzig sein will, oder so überzogen, dass er wie eine Satire wirkt. Ich kann nur sagen, dass er unfassbar schlecht ist. Praktisch „fuck me, dafür hab ich Geld ausgegeben???“-schlecht.

Um zu verstehen, wie schlecht der Film ist, solltet Ihr wissen, dass ich Karen Gillan mag. Seid sie der Sidekick vom Doktor war und selbst Jungle Cruise habe ich mit ihr bis zu Ende gesehen.

Mein Fazit: Dieser Film hat unfassbar viel Potential gehabt, unter anderem aus den Sets heraus. Und es ist alles in atemberaubendem Tempo den Bach runter gegangen. Das bemerkenswerteste an dem Film ist definitiv, wie schlecht man einen Film machen kann, wenn man nur will.

Auf meiner 1-5 Sterne-Skala würde ich hier eine MINUS 4 vergeben.

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