Große Lichtbilder werfen ihren Schatten voraus: Indiana Jones 5

Für mich gibt es Geschichten, die ich mit den wenigen Erinnerungen verknüpfe, die ich an meine Jugend habe. Eine davon ist Indiana Jones und der Tempel des Todes. Das Buch habe ich gelesen, als ich mit den Pfadfindern in Schweden war. Vor mehr als 100 Jahren, wie mir scheint.

Deswegen kann ich auch die Geschichten immer wieder lesen und die Filme immer wieder schauen, weil sie mich, wie Musik das auch kann, an bestimmte Orte zu bestimmten Zeiten versetzen können.

Und so ist es keine Frage, dass ich nach dem Trailer für den neuen Indiana Jones Film diesen sehen werde.

Natürlich richtet sich der Film ausschließlich an Mittelalte Männer wie mich, die aus reiner Nostalgie ins Kino gehen werden. Natürlich werde ich, egal wie gut der Film ist, enttäuscht sein. Natürlich werde ich es wahnsinnig toll finden, wenn der Film – wie im Trailer angedeutet – sich immer wieder mit den Alten auseinandersetzt. Und selbstverständlich werde ich vorher noch mal alle Filme in der richtigen Reihenfolge gesehen haben.

(Das darf aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, wie enttäuscht ich nach wie vor vom Kino bin, dass es offensichtlich kaum innovative Ideen gibt, die es auf die Leinwände schaffen. Sondern immer nur Fortsetzungen von Serien bei denen man hofft, eine gewisse Klientel wieder und wieder aus nostalgischen Gründen ins Lichtspielhaus zu locken. Das ist schon traurig.)

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