Die 5. Welle – Trilogie

Die Box mit den 3 Büchern
Die Box mit den 3 Büchern

Seit geraumer Zeit steht in meinem Regal die Bücher mit der Trilogie „Die 5. Welle“ von Rick Yancey im Regal und jetzt war Zeit, die drei enthaltenen Romane

mal in Ruhe zu lesen. Bzw. als Hörbuch von Audible zu hören. Und das habe ich dann gemacht.

Auslöser war vielleicht, dass es 2016 eine nicht erfolgreiche Verfilmung des ersten Bandes gegeben hat. Leider nicht erfolgreich, weil ich den Film mochte.

Das ich jetzt zu den Büchern gegriffen habe lag daran, dass ich gerade die Serie „The Peripheral“ gesehen habe, die auf Amazon Prime läuft. Und die Gemeinsamkeit ist die Hauptdarstellerin der weiblichen Protagonistin, Chloë Grace Moretz.

In der 5. Welle geht es, vereinfacht gesagt, um das Auftauchen von einem Ufo, dass die Welt ins Chaos stürzt und von Außerirdischen, die die Welt in 5 Wellen erobern wollen – daher der Titel.

Ohne zu viel zu spoilern, versucht unsere Protagonistin Cassie sich und ihren Bruder durch eine Welt zu manövrieren, in der niemand weiß, wer Mensch und wer Alien ist, wer Freund und wer Feind und wo die Grenzen zwischen Lüge und Wahrheit beständig verwischen.

Mir war klar, dass es sich eher um Bücher handelt, die mich weder vom Geschlecht, noch Alter ansprechen. Klassisches „Young Adult“ – Material, aber ich fand damals die Prämisse aus dem Film eigentlich gut. Ich hatte damals auch das erste Buch gelesen und war zu dem Ergebnis gekommen, dass der Film im Wesentlichen das Buch erzählt – mir beides aber leider zu wenig von dem bietet, was ich von solchen Geschichten erwarte und zu viel von dem, was die angesprochene Leserschaft erwartet 😉

Leider ändert sich das in Band Zwei und Band Drei nicht sonderlich. Im Gegenteil, in der zweiten Hälfte des dritten Buches ist eigentlich die Geschichte um die Außerirdischen und die Invasion eine mehr oder weniger vor sich hin plätschelnde Seitengeschichte, während es im Wesentlichen um die Hormone junger Menschen geht. Ich meine nicht diese Hormone. Mehr die Ich-will-ihn-er-will-sie-sie-will-ihn-wen-krieg-ich – Geschichten.

Sind die Bücher deswegen schlecht?

Eigentlich nicht. Ich muss nur gestehen, dass ich halt die völlig falsche Zielgruppe bin. Bzw. eben nicht Teil eben selbiger Zielgruppe. Wenn ich das ausblende und mal versuche mir zu überlegen, was die eben will, würde ich sagen, dass es eine ziemlich nette Geschichte ist.

Und durchaus eine gute Idee zu Weihnachten wäre – für junge Menschen die Sci-Fi mögen und dabei gerne mit Herz-Schmerz von der Brutalität unserer Welt abgelenkt werden wollen.

Einziger Wermutstropfen für mich bleibt, dass die Prämisse der Geschichte mir wirklich gefallen hat und eine wirklich tolle Story hergegeben hätte. Also für alte, weiße Männer 😉

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