Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Vor ein paar Tagen sah ich im Kino den Trailer für den Film „Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ und natürlich sprach der mich an 😉
Wie üblich habe ich dann auch geschaut, ob der Film auf einem Buch basierte und zu meiner großen Freude war das so. Etwas überraschend war, dass ich das Hardcover nicht kaufen konnte, es war aber als Hörbuch verfügbar. Und so wurde meine Laufbegleitung der nächsten Tage „Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“:
Eine Liebeserklärung an die Welt, wie sie hätte sein können. Die Welt ist untergegangen, aber Hig hat überlebt. Ebenso sein einziger Nachbar, ein menschenfeindlicher Waffennarr mit dem Herz auf dem rechten Fleck, der ihn – brutal, aber verlässlich – beschützt. Hig lebt im Hangar eines verwilderten Flughafens und tuckert mit einer alten Cessna übers Gelände, sein Hund Jaspar ist sein treuer Copilot. Man schlägt sich halt so durch. Dann empfängt er plötzlich ein Funksignal. Gibt es doch noch Leben, jenseits seines kleinen Flughafens? Hig beginnt eine abenteuerliche Reise, und was er entdeckt, übertrifft seine schlimmsten Ängste – und seine größte Hoffnung.
Das Buch wirft uns mitten rein ins Geschehen und nimmt sich am Anfang nicht die Zeit und zu erklären, wo wir sind und warum. Das macht es nach und nach. Peter Heller lässt die Leser*innen zudem sehr lange darüber im Unklaren, wohin er mit seiner Geschichte eigentlich will. Hoffnung? Drama? Alles ganz schlimm oder doch nicht?
Der Roman zeichnet sich durch ein sehr ruhiges Tempo und ein unaufgeregtes Erzählen aus, wozu beim deutschen Hörbuch die Stimme von Peter Lontzek sehr gut passt.
Das Ende ist schließlich fast so offen wie der Anfang, aber weit optimistischer. Das macht die Geschichte auch befriedigend, selbst wenn man natürlich gerne wüsste, wie die einzelnen Stränge und die Leben (und das Sterben) der Protagonisten weitergehen.
Deswegen bin ich auch sehr gespannt auf den Film. Trailer und Mitwirkende lassen annehmen, dass der Film wesentlich actionreicher sein wird, als das Buch es ist. Das wäre schon fast schade, denn die Geschichte, die Peter Heller erzählt, ist zwar eine von Wut, Verzweiflung, Untergang und Gewalt. Die Botschaft, die er senden möchte ist aber eine von Liebe, Zuversicht und Hoffnung. Und ich würde mich freuen, wenn es dem Film gelingt, das zu transportieren 🙂
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