Asche zu Asche
Vor längerer Zeit habe ich die Trilogie „Red Rising“ von Pierce Brown gehört und fand die gar nicht so schlecht – vor allem, weil es mal was Neues war.
Zwischendurch hatte ich mit einem Auge wahrgenommen, dass wohl an einer Verfilmung gearbeitet wird. Was sich leider inzwischen erledigt hat, das Projekt für eine Serie wurde eingestellt. Sehr schade.
Anyway, in dem Kontext habe ich mitbekommen, dass es inzwischen mehr Bücher in der Reihe gibt und jetzt war es an der Zeit, für Zugfahrten mal den vierten Teil, „Asche zu Asche“, auf den Hörbuchplayer zu laden. Wie die Geschichte wohl weitergeht?
So ganz beantworten kann ich das leider nicht, denn nach ein paar Stunden habe ich das Buch abgebrochen. Der Grund dafür war gähnende Langeweile.
Leider gelingt es Brown nicht, die spannenden Elemente der ursprünglichen Geschichte wieder aufzugreifen. Vielmehr konzentriert er sich auf eine Mischung aus Politik und Krieg im Stile des alten Roms, halt nur im All.
Für mich trägt das leider nicht. Mich interessiert halt nicht, welche Parteien sich bilden und welcher Senator lieber Gärtner wäre. Auch die zwischenzeitlichen kriegerischen Auseinandersetzungen sind langweilig eingewoben und die Geschichte um unseren tragischen Helden vom ersten Kapitel an vorhersehbar.
Ich fand das schade, weil ich gerne wieder in die eigentliche Story eingestiegen wäre. Aber da ich nur endliche Zeit habe, musste ich nach einem Drittel eine Entscheidung treffen. Und die war gegen das Hörbuch und für eine andere Geschichte.
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