Apocalypse Z – Der Anfang vom Ende

Englisch Version on GoodReads

Nachdem ich „SIE“ (Misery) zu Ende gehört hatte, brauchte ich ein bisschen hirnlose Unterhaltung und entschied mich, „Apocalypse Z“ von Manel Loureiro. Erwartet habe ich nicht viel.

Das ist das Ende

Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen …

Okay, jetzt kommt der schwierige Teil: Dieses Buch und seine Wirkung zu erklären.

Auf der einen Seite ist das Buch exakt das, was man erwartet. Irgendwo zwischen „The Walking Dead“ und „World War Z“. Auf der anderen Seite aber hat es eine sehr frische Perspektive, weil es in Europa spielt, geschrieben von einem Europäer. Und das verändert so ziemlich alles, schon deswegen, weil hier nicht an jeder Ecke Waffen rumliegen.

Außerdem trifft unser Protagonist vergleichsweise intelligente Entscheidungen. Ich denke ja oft bei Büchern und TV-Serien, dass die sehr schnell zu Ende wären, wenn die Figuren ihren Verstand benutzen würden.

Das das Buch trotzdem weiter geht, liegt vor allem daran, dass der Autos sehr realistische Situationen bauen kann, in denen vermeintlich kluge Entscheidungen alleine nicht helfen. Oder dann doch Fehler zulässt, die dem Protagonisten aber sofort klar werden und ihn fast immer fast das Leben kosten.

Insgesamt ist die Geschichte sehr erfrischend. Sollte ich etwas negatives nennen müssen, wäre es die gelegentlich übersexualisierung von weiblichen Figuren. Die etwa super hot sind oder genau als Gegenteil davon.

Das das Buch am Ende kein Ende hat, ist offensichtlich dem Umstand geschuldet, dass es ja der erste Teil ist und daran auch keinen Zweifel lässt. Da es aber insgesamt gut war, ist das nicht schlimm, weil ich mich schon auf die nächste Bahnfahrt freue – und den nächsten Teil der Geschichte.

 

——

Die in diesem Beitrag gesetzten Links zu Amazon sind „Affiliate-Links“. Bei einem Einkauf über diesen Link wird ein geringer Teil des Umsatzes für den gutgeschrieben, der den Link gesetzt hat. Dadurch wird das Produkt für den Kunden nicht teurer, Amazon verdient nur etwas weniger – hat dafür natürlich Werbung für seine Seite. Alle Artikel auf unkreativ.net die einen solchen Link verwenden, sind auch mit der entsprechenden Kategorie gekennzeichnet.


Wenn Ihr wollt, könnt Ihr hier meinen Newsletter bestellen: