Night Train

Ich weiß nicht genau, was mich Anfang Juni bewogen hat, „Night Train“ von David Quantick vorzubestellen.

Vorige Tage jedenfalls klingelte der Postbote und brachte mir das Paket mit dem praktisch noch von den Druckerpressen warmen Buch. Ein paar Tage musste es dann noch warten und gestern habe ich es dann am frühen Abend in die Hand genommen.

Und heute am späten Nachmittag beendet.

Das ich ein Buch praktisch durchlese passiert sehr selten und wenn dann nur bei Autoren, die genau meinen Nerv treffen, wie z. B. Stephen King.

Aber um was geht es in „Night Train“?

A woman wakes up, frightened and alone. The room shaking and jumping like it’s alive. The noise is terrifying. Where is she? Stumbling through a door, she realizes she is on a train carriage. A carriage full of the dead. A personal hell unfolding in an apocalyptic future.This is NIGHT TRAIN. A terrifying ride set on a driverless locomotive, heading for a collision somewhere in the endless night. How did the woman get here? Who is she? And who are the dead?As our heroine makes her way through the train trying to find out what happened to her, she meets a former strongman, a trained killer, and a collection of strange and terrifying creatures.

Wenn man das Buch beschreiben möchte, wäre mein Versuch der Folgende:

Stellt Euch vor, Ihr hattet einen Albtraum, den Ihr vergessen habt. Dann gibt Euch jemand dieses Buch und es ist der Albtraum, von dem Ihr so froh gewesen seid, ihn vergessen zu haben. Aber weil es ein Albtraum ist, könnt Ihr nicht aufhören, ihn zu lesen.

Ich finde die Geschichte auf eine sehr spezielle Art und Weise innovativ. Es ist nichts, was man nicht schon mal irgendwie gelesen oder gesehen hätte. Wer denkt bei der Beschreibung nicht an „Snowpiercer oder eben an Horror-Autoren wir King? Das Kunststück, dass dem Autor hier gelingt ist eben, dass es weder das eine noch das andere ist.

Es ist, und ich habe wirklich keinen besseren Vergleich, als LESE man einen schnell geschnittenen FILM. Das mag Paradox klingen, aber ich finde einfach keine besseren Worte. Was vielleicht der Grund ist, warum dieses Buch so elend gut ist.

Leider ist eine deutsche Version noch nicht verfügbar. Das Englisch ist aber so, dass man es mit besserem Schulenglisch gut lesen kann.

Und lesen sollte man es. Dieses Buch ist ein Anwärter auf den Titel „Buch des Jahres 2020“ und absolut fantastisch.

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